[via Denny]
Archiv Februar 2006
Rosenmontag
Ist auch nicht mehr das, was es war. Waren früher die Geschäfte ab Mittag geschlossen, kann man heute “normal” einkaufen. In den Baumärkten (in die ich nur mit Einkaufszettel und abgezähltem Geld gehen darf) war jedenfalls ziemlich viel los. So habe ich den arbeitsfreien Nachmittag mit Wände anpinseln verbracht, statt mich zu betrinken. Ist auch besser so
Wer denkt sich denn solche Fallen aus?
Es hätte so einfach sein können. Ich bin ja gerade mitten in der Küchenrenovierung. Der Kühlschrank soll auf die andere Seite und daher musste der Türanschlag von rechts nach links. Die Gebrauchsanleitung war auch sehr klar und verständlich. Theoretisch alles ganz easy.
[...Legen Sie sich vor Beginn folgendes Werkzeug zurecht:
- Schlitz-Schraubendreher
- Kreuzschlitz-Schraubendreher, Größe 2..]
Ok, erledigt.
Untere Tür abbauen
[...5. Mit dem (!) Kreuzschlitz-Schraubendreher die beiden Schrauben des unteren Scharniers lösen...]
Hätte ich gerne gemacht, aber wenn die mir da auf einmal eine Falle stellen, ich sah diese Art Schrauben vor mir
![[Bild - Schraube] [Bild - Schraube]](http://diary.gedankenschnipsel.de/images/schraube.jpg)
???
Irgendwie fühlte ich mich doch leicht verarscht. Sind denen auf einmal die Kreuzschlitzschrauben ausgegangen??? Oder Sabotage der Handwerker? Damit man bloß jemanden rufen muss? Wie man sieht, habe ich diese Teile trotzdem rausgekriegt. Ohne den Kühlschrank zu zerstören. Und ohne mich zu verstümmeln. Unter gewaltigem Fluchen.
Kleiner Tipp: Macht so was nicht alleine, beim Wiedereinbau der Türen fehlte mir eine 3. Hand. Hat zwar am Ende auch so geklappt, aber zu zweit wäre es schneller gegangen. Und ohne Verknotungen von Händen und Füßen.
Jetzt bin ich gespannt, wie lange es dauert bis ich mich daran gewöhnt habe, dass der Kühlschrank jetzt zur anderen Seite aufgeht
Da war doch noch was
Während ich darauf warte, dass ich die nächste Schicht Farbe an die Küchendecke rollen kann, kann ich zwischendurch mal das Stöckchen aufnehmen, dass mir Sebastian rübergeworfen hat. Allerdings weiß ich nicht wirklich, was ich auf die Fragen antworten soll, da sich mir beim Wort “bloggen” jedesmal das Nackenfell sträubt. Nicht umsonst heißt es hier “gedankenschnipsel – it’s a diary, not a weblog”. Ok, kurz und knackig:
1. Warum bloggst du?
Wie gesagt, ich blogge nicht (ich kann sehr stur sein), und ehrlich gesagt, frage ich mich mindestens alle zwei Tage, warum ich das hier tue. Im Moment habe ich das Gefühl, ich lasse die gedankenschnipsel online, weil ich so gerne am Layout rumfrizzel.
2. Was war der Auslöser, dass du angefangen hast, zu bloggen?
Nicht ein Was, eine Wer. Silvi.
3. Welchen Stellenwert nimmt das Bloggen in deinem Leben ein?
Keinen besonders hohen, wie man an der Eintragsfrequenz und an meiner Antwort zu 1. erkennen kann.
4. Gibts eine Grenze, ab der du Dinge nicht mehr bloggst? Setzt du irgendwo die Schere der Zensur an?
Ja, es gibt eine Grenze. Sehr persönliche und intime Dinge wird man hier niemals lesen.
5. Stichwort “Gläsener Mensch”. Dadurch, dass du bloggst, offenbarst du viel über dich. Wie denkst du darüber?
Wie unter 4. gesagt, breite ich hier nicht mein komplettes Leben aus. Daher habe ich kein Problem damit, etwas gläsern zu sein. Wenn ich das hätte, wäre ich sicherlich anonym unterwegs und nicht unter einer eigenen Domain.
So, und wer das Stöckchen aufnehmen möchte, nur zur. Weiterwerfen werde ich es nicht. Im Grunde mag ich diese Stöckchen nicht.
Habe ich einen Tag verschlafen?
Wenn ich so durch die dritten Programme zappe könnte es sein… *grusel*. Da renoviere ich doch lieber meine Küche, auch wenn Decke streichen nicht die allertollste Beschäftigung ist. Nackenstarre und Muskelkater deuten sich schon an, nachdem ich gestern erst mal die Rigipsdecke und -wände mit Tiefengrund vorgestrichen habe.
schon faszinierend
Zuschauerrekord
3.610 oder so in der Halle Berg Fidel. Hat aber leider nix genutzt. Der USC Münster hat mit 0:3 Sätzen gegen die Roten Raben Vilsbiburg verloren
. Die waren 1. ein echt starker Gegner und 2. gab es bei unseren Mädels doch das ein oder andere Missverständnis. Den 2. Satz hätten sie durchaus gewinnen können (Liveticker hier). Schade, aber ich mag sie trotzdem noch
und werde sie beim nächsten Mal natürlich wieder unterstützen :cheer:
Karibisches Piratenfrühstück
Gibt’s das auch in Germany? Dann will ich das haben, sofort, und verspreche, dass ich mich dann nur noch davon ernähre, zum Frühstück, oder so.
Gefunden via Boing Boing
Radfahrer in MS
Die Radfahrer in Münster dürfen einfach zu viel. Definitiv. Daran, dass sie in Einbahnstraßen gegen die “erlaubte” Fahrtrichtung radeln dürfen habe ich mich ja inzwischen gewöhnt. Aber in der letzten Zeit gelten wohl gar keine Regeln mehr. Anders kann ich mir die abenteuerlichen Kreuzundquerfahrten mancher Radler nicht erklären. Von rechts, von links, von hinten, von vorne, bei rot, aus der “Vorfahrtachtenstraße” raus schräg quer über den Fußgängerübergang der 5 Meter weiter links ist ohne auf den Verkehr zu achten, der sich auf der Vorfahrtstraße befindet. Es grenzt schon an ein Wunder, dass ich nicht tagtäglich mindestens einen auf der Motorhaube kleben habe (wenn es Prämien gäbe, wäre ich inzwischen reich… ). Kann die bitte mal jemand bremsen?! Ich bin für einen Radfahr-Führerschein. Schließlich gelten die Regeln der Straßenverkehrsordnung auch für unsere nichtmotorisierten 2rädrigen Zeitgenossen.
Erlebnisse einer Buchhändlerin
Herrlich zu lesen. Buchhändleralltag und Kundenwahnsinn. Ich bin schon sehr froh, dass wir unsere Kunden nur am Telefon haben (nach 10 Jahren Einzelhandel weiß ich das sehr zu schätzen
). Wenn es da zu “seltsamen” Sachen kommt, kann man immer noch sagen: Hallo?? Hallo?? Krrrtzs, knarz, schmurgel – die Verbindung ist so schlecht :angel:
![[Bild - Mokka] [Bild - Mokka]](http://diary.gedankenschnipsel.de/images/mokka.gif)

