Archiv Januar 2005
Kuss-Weltrekord: Parasitenalarm
Pünktlich zum Valentinstag will ein Paar aus Schweden den Weltrekord im Dauerküssen brechen. Bislangt liegt der bei schlappen 30 Stunden 59 Minuten und 27 Sekunden.
Doch wissen die Kussfreaks, welch’ harte Belastungsprobe auf sie zukommt? Bei einen Zungenkuss (das erhöht jetzt wieder die Google-Anfragen, seit diesem Beitrag habe ich eh jede Menge Referrer dieser Art) werden etwa 40.000 Parasiten, 250 Arten von Bakterien, 0,7 g des Eiweißes Albumin, 0,4 g Fett (?) und 0.18 g anderer organischer Substanzen ausgetauscht. Andererseits: pro Kussminute werden 4 Kalorien verbraucht.
Also, ich rechne mal. 30 Stunden x 60 Minuten = 1.800 Minuten + 59 – runden wir auf und sagen 59,5 Minuten = 1.859,5 Minuten x 4 kcal = Endverbrauch 7.438 kcal. Wenn man dann noch den Grundumsatz, den jeder Mensch hat ohne etwas zu tun, dazurechnet und die Tatsache einkalkuliert, dass höchstwahrscheinlich nicht viel Zeit bleibt, während dieses Kussmarathons Kalorien zuzuführen… hm.
Schönen Tag noch
Quelle übrigens ein vielleicht zuverlässiger Videotext
zum switchen
. Für eine kurze Mitteilung, falls es nicht funktioniert und / oder die Farbkombination so gar nicht mehr auszuhalten ist (wegen der Lesbarkeit hauptsächlich, alles andere ist halt Geschmackssache
), wäre ich sehr dankbar.

Yeah, gleich beim 1. Mal 100%. Sicher eine Spätfolge meines ersten Livekonzertes mit 13. Deep Purple. Allerdings. Ich bin kein Mann. Und da stand nirgendwo, dass dieser Test nicht für Ladies ist. Hey, liebe Leute vom Stern, auch Frauen können Ahnung von Heavymetal & Co. haben, denkt das nächste Mal bei solchen Tests daran. Okay?
Wer es selber versuchen möchte, zum Test geht es hier.
16 Jahre schrauben die schon an dem Euro-Fighter rum? Ist ja wohl nicht wahr oder? Wenn das noch länger dauert, können sie den gleich ins Museum bringen.
Die Partnerländer Deutschland, Großbritannien, Italien und Spanien werden bald vor eine heikle Wahl gestellt, wie sich aus einem Bericht an den Bundestag ergibt: Entweder sie geben noch etliche Millionen Euro zusätzlich für die Entwicklung des Kampfjets aus, oder die Luftwaffen erhalten nur ein bedingt einsatzfähiges Fluggerät.
Die mit den Herstellern vereinbarte Obergrenze der Entwicklungskosten – allein 4,39 Milliarden Euro für den deutschen Anteil von 33 Prozent – reicht demnach nicht aus, um alle bisher verabredeten Leistungsanforderungen zu erfüllen. Vorerst haben die vier Nationen jetzt notgedrungen auf einige der geplanten Funktionen des Fliegers verzichtet, nachdem die Anforderungen aus Kostengründen schon mehrmals gesenkt worden waren.
Dafür habe ich nur noch Kopfschütteln über. Manchmal muss man auch als Politiker den Mut haben, aus solch unwirtschaftlichen und unsinnigen Projekten auszusteigen. Meine Meinung.
Den ganzen Artikel gibt es hier.
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Kleine Lügen für die Liebe. Herrlich
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Eine Zeugenberichterstattung von Beardslees Hinrichtung
Donald Beardslees Hinrichtung im San Quentin Gefängnis am Mittwoch früh war ein Kampf um Würde.
Die fünf Wärter, die 16 Minuten lang damit kämpften, die Nadeln für die tödliche Injektion in seinen Armen zu befestigen kämpften um Gelassenheit, ihre Lippen verzogen, als sie zweifellos erkannten, dass das doppelt so lange wie üblich dauern wird.
Die 30 Zeugen, die sich im Beobachtungsraum versammelt hatten, um durch das dicke Glas der apfelgrünen Hinrichtungskammer zuzusehen, kämpften damit ruhig zu bleiben, als die Minuten vergingen. Sie stiegen nervös von einem Bein auf das andere, falteten ihre Arme und öffneten sie wieder. Nervöses Atmen war das einzige Geräusch, das die Stille durchbrach.
Und dort, bevor er vor uns allen hingerichtet werden soll, schien der 61jährige Beardslee ebenfalls zu kämpfen, wenn auch nur ein wenig.
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226.000. Münster hatte Ende 2003 269.579 Einwohner.
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Nicht weniger für Südasien spenden, sondern mehr für Afrika
Den Schuh muss ich mir auch anziehen. Ich spende nicht oft. Die Tsunami-Katastrophe hat mich zum Spenden bewegt. Aber es gibt jeden Tag, an vielen Orten auf der Welt, Elend, Hunger, Tod. Das darf ich nicht vergessen.
Mir geht es verdammt gut. Ich habe Arbeit, und damit ein regelmäßiges Einkommen (wir bekommen Weihnachtsgeld, wir bekommen Urlaubsgeld, wir bekommen eine Prämie – die zwar klein ist, aber es ist ein Extra). Ich habe eine Wohnung. Ich habe es warm. Ich kann mir zu essen kaufen. Ich habe ein Auto. Ich kann zwar keine großen Sprünge machen, aber es geht mir gut.
Und das, ich kann mich nicht davon freisprechen ohne mich selbst zu belügen, nehme ich oft als selbstverständlich hin. Aber das ist nicht selbstverständlich.
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Ich habe meine allererste allerbeste Freundin wiedergefunden*. Nach über 20 Jahren. Google sei Dank. Jetzt sitze ich hier, schaue mit Tränen in den Augen und einem Grinsen im Gesicht auf das Mail, und freue mir ein Loch in den Bauch.

*kennengelernt haben wir uns mit 9