Archiv September 2004

Mein aktuelles Desktop-Motiv. King Arthur.
Wobei ich noch nachreichen muss, an meinem Geburtstagswochenende, King Arthur im Kino. Schön. Echt. Als ich las, dass die Geschichte rund 1000 Jahre früher als in anderen Verfilmungen spielt, von Magie nicht mehr die Rede ist und der Held Lucius Artorius Castus heißt und ein römischer Feldherr ist, war ich etwas skeptisch. Weil ich die bisherigen Verfilmungen rund um die Artus-Sage liebe, jedenfalls die meisten. Und wer mag es schon, wenn seine romantischen Vorstellungen zerstört werden. Aber. Ich liebe die Geschichte immer noch. Jetzt gefällt sie mir noch besser. Böse Zungen könnten jetzt behaupten, das läge am Hauptdarsteller. Nein, ganz ehrlich. Ich finde den Film klasse. Die “Artus-Sage” gefällt mir immer noch. Die Romantik kommt immer noch zum Zuge, auch wenn sie anders ausfällt als bisher. Die Geschichte ist nachvollziehbar. Till Schweiger mit Zäpfchenbart ist putzig. Und Clive Owen in Lederhose, schwarzem, über der Hose schlabbendem Shirt, verstrubbelt und mit Reibeisen-3-Tagebart zum niederknieen. Für den Mann würde ich meine Erbsensuppe stehen lassen.
Fazit: auch wenn 9 Euro ganz schön heftig sind für Kino, es tut mir nicht leid. Ach ja, und für die Jungs, Keira Knightley ist auch einen Besuch im Kino wert.
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Vor Inbetriebnahme der Kaffeemühle überzeuge man sich, dass der Auffangbehälter ordnungsgemäß platziert ist.
In diesem Sinne. Ein schönes Wochenende

Dienstag = Kinotag. Gestern war es “The Village”. Die Vorschau im Kino und im TV hörte sich vielversprechend. So richtig schön schaurig und gruselig. Die Tatsache, dass der Film FSK ab 12 ist, verwirrte uns dann doch etwas (wenn ich dran zurück denke, dass die Lachnummer “Scream” in der um eine Minute längeren Fassung erst frei ab 18 war, ich frage mich heute noch wo bei der Ketchup-Schlacht der Grusel-Schock-Effekt ist). Aber ok. Da waren wir nun mal. Also rein und durch. Ich will jetzt nicht zu viel über den Inhalt schreiben, vielleicht möchte ja noch jemand rein (nicht, dass hier tausende von Besuchern durchströmen werden, aber trotzdem
). Es gab schon einige Szenen, in denen mir nicht nur die Härchen im Nacken und auf den Armen zu Berge standen, sondern gleich am ganzen Körper. Und so zum Schluss bekamen viele Dinge wirklich Sinn. Meiner Meinung nach eine in sich völlig logische geschlossene Geschichte, mit einem mehr als überraschenden Ende. Kein Film, den man unbedingt im Kino gesehen haben muss, aber wenn er irgendwann ins TV kommt, schaue ich ihn mir sicher noch einmal an.
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Neue Ansichten
Während einiger Wochen gültig: Die Zeit eignet sich für den Besuch einer Kunstausstellung, die Ihre Ansichten über Schönheit in der Kunst in Frage stellt. Oder Sie besuchen ein Konzert und hören Musik, die Ihnen völlig neu ist. Diese Zeit könnte Ihnen auch einen Urlaub oder eine lange, erfreuliche Vergnügungsreise bringen. Ihre Lebenserfahrung könnte sich auch durch einen Liebespartner, der Ihnen neue Dinge zeigt, erweitern. Oder es geschieht etwas, wodurch Sie zusätzliche Erkenntnisse über Ihre Verbindung erlangen, die Sie nicht beunruhigen, sondern Ihre Einsichten vertiefen. Zu dieser Zeit fühlen Sie sich auch zu Menschen hingezogen, die sich durch deren Fremdheit und Anderssein von Ihren bisherigen Bekanntschaften unterscheiden und dadurch sehr anziehend für Sie sind (was nicht wirklich eine neue Erkenntnis für mich ist, ich stand immer schon auf die “schrägen” Typen
)
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Eine freizügige Szenerie beobachteten jetzt zwei Polizisten an der Eulerstraße. Auf einem Parkplatz fielen den Beamten zwei Männer und eine Frau auf. Die 28jährige war nur mit Halsband und Stiefel bekleidet und mit Handschellen an einen Zaun gefesselt. Bei genauerer Nachfrage stellte sich heraus, dass die drei “Hobbyfilmer” Bilder für den privaten Gebrauch drehen wollten und sich eine abgelegene Stelle ausgesucht hätten. Da der Parkplatz jedoch an einem Radweg entlang des Kanals liegt und viele Ausflügler unterwegs waren, hoben die Beamten das Filmset kurzerhand auf.
Kaufen + Sparen (unser Mittwochsblättchen) am 15. September
Ja wo lebe ich denn
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Rosa. Hellgrün. Altpapiergrau. So liegen sie vor mir. Die Stimmzettel für die Kommunal- und OB-Wahlen am 26. Und ich habe nicht die geringste Ahnung, wo ich meine Kreuze machen soll. Ich könnte ja alle Kandidaten auf Zettel schreiben und den nehmen, den ich als erstes ziehe. So wirklich sagt mir keiner von denen zu. Evtl. noch unser jetziger OB, der hat seinen Job glaube ich bisher ganz gut gemacht, aber die Partei mag ich nicht. Aber gar nicht wählen ist auch nicht die richtige Lösung. Finde ich.
Zusatz 22:00 h: Angesichts der Wahlergebnisse in Brandenburg und Sachsen ist es umso wichtiger zu wählen damit sich diese braune Pest nicht weiter ausbreitet. Jeder Nichtwähler spielt denen zu.
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Das Wunder besteht nicht darin, auf Wasser gehen zu können, sondern auf der Erde.
Meister Linchi – buddhistischer Meditationslehrer
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- Kuchenblech
- Hosenträger
- Stützstrumpf
- Taubenschlag
- Eingangsbereich
- Zuckerpuppe
- Einbahnstraße
- Dampfwalze
- Heißluftballon
- ???
- Blumenbeet
- Ofenrohr
- Sonnenuntergang
- Fahrradsattel
- Marathonlauf
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- Mondfinsternis
- Nordpol
- Eisenhower
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- Reagan
- Bush (sen.)
- Clinton
- Bush (jun.)
Dann habe ich noch “kennengelernt” Matthias, Carola, Keiko (oder so ähnlich), Petra und Helga. Und neben ein paar hundert anderen Leuten waren Ilsebill, Elisabeth, Alfred, Charlotte, Katrin, Aloisia, Andrea, Albert, Wolfgang, Clemens, Edith und noch 2 oder 3, deren Namen ich allerdings inzwischen doch vergessen habe, auch da.
Hintergrund dieses Geschreibsels ist eine Veranstaltung, ähnlich wie im letzten Jahr mit dem inneren Schweinehund. Thema diesmal war – weia, vergessen – irgendwas mit Gedächtnis. “Referent” Gregor Staub.
Faszinierend. Ich hätte nicht gedacht, dass das funktioniert. Fast 2 Stunden, die wie nix vorbei waren. Und jetzt den inneren Schweinehund überwinden und weiterüben
.
Aber erst mal ins Bett. Vielleicht fällt mir die 10 ja morgen früh ein.
Ich muss das jetzt nicht verstehen, oder? Da schicke ich meine Wahlbenachrichtigung ans Wahlamt um einen Wahlschein zur Briefwahl anzufordern und bekomme sie zurückgeschickt, weil ich nicht unterschrieben habe. Etwas angenervt stolperte ich darüber, dass ich den Wahlschein auch online anfordern kann. Klasse. War ganz einfach. Name, Geburtsdatum, PLZ – Wohnort, Straße, Hausnummer, Wahlbezirk, Wählerverzeichnisnummer – fertig. Keine Frage, ob ich denn nun auch ich bin oder so. Öhm. Und warum zum Teufel muss ich den Papierwisch unterschreiben obwohl da keine anderen Angaben drauf stehen, als online abgefragt wird? Weil das Unterschriftsfeld nun mal da ist, oder wie? Hallo?? Wie doof ist das denn?!
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Und die Moral von der Geschicht: nicht überall wo Kaninchen drauf steht, ist Kaninchen drin.
[aus meiner TV-Zeitschrift]
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