- Es wird Zeit , dass ich 6 Richtige + Zusatzzahl im Lotto kriege.
- Pass auf dich auf , und vergiss nicht, dass ich dich lieb habe egal was kommt.
- Gestern abend war ich tatsächlich um Viertelvorneun im Bett.
- Es soll in den nächsten Wochen noch -20°C geben, im Ernst?
- Als Kind musste ich im Sommer immer mit in die Berge fahren.
- Irgendwann wächst Gras über die ganze Sache.
- Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen kuscheligen Fernsehabend, morgen habe ich Hausarbeit geplant und Sonntag möchte ich ein bisschen an meinem Urlaubsfotoalbum basteln!
Freitagsfüller #148
Freitagsfüller #146
- Es ist an der Zeit, dass mein Knie wieder heile wird.
- Eine sture Nachbarin, darüber lache ich momentan.
- Diskussionen sind machmal notwendig, aber meistens finde ich sie überflüssig und ermüdend.
- Den überflüssigen Kilos sage ich auf Wiedersehen.
- Irgendwann vielleicht wird alles gut.
- Sonne tut mir gut.
- Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die bösen Sprüche von Dirk Bach und Sonja Zietlow, morgen habe ich wieder nichts geplant und Sonntag möchte ich endlich schmerzfrei sein!
Die nächsten Baustellen
Langsam isses echt genug. Jetzt muss der Lebensgefährte meiner Mutter schon wieder ins Krankenhaus. Und wieder, weil er Wasser im Bauch hat. Wenn sie doch endlich mal rausfinden würden ob die Nieren oder das Herz dafür verantwortlich sind / ist.
Er ist in vergangenen 1 1/2 Jahren bereits mehrmal im Krankenhaus gewesen. Hat einen Herzschrittmacher bekommen, mehrere Bypässe und dann schwebt immer noch das Damokleschwert Dialyse über ihm. Meine Mutter weigert sich irgendwie, das zu akzeptieren und er passt sein Essverhalten nicht seinen geschädigten Nieren an. Ich bin der Meinung, er sollte noch einen anderen Arzt deswegen aufsuchen um sich eine zweite Meinung zu holen, aber nix. Wie ein Schaf auf der Schlachtbank. Mal gucken, was sie dieses Mal mit ihm anstellen.
Meine Mutter muss heute wegen ihres Rückens in die Röhre und darüber hinaus steht ihr noch eine Augen OP bevor, vor der sie – verständlicherweise – Angst hat. Hätte ich auch. Aber die Angst, das Augenlicht zu verlieren ist größer.
Mein Vater hat seit Jahren Probleme mit seinem neuen Hüftgelenk. Bisher konnten die Ärzte den Grund nicht rausfinden. Jetzt muss er einen Belastungstest machen. Wenn dabei auch nichts rauskommt, droht ihm das “Ausräumen” des Wirbelkanals. Und das will er nicht, weil das ein sehr hohes Risiko mitbringt.
Sorgen über Sorgen. Und wieder zeigt es mir, dass man das Leben nicht mit Banalitäten wie schlechtgelaunte Mitmenschen, missgünstige Nachbarn und dem Wetter verschwenden soll. Das ist alles so unwichtig. Das Wichtigste ist Gesundheit, alles andere kann man regeln. Ok, bis auf das Wetter
.
Neues vom Knie
Montag beim Orthopäden. Großkampftag. Sowas habe ich noch bei keinem erlebt. Ich kam ja noch direkt an die Anmeldung, aber als ich nach 1 1/2stündigem Warten endlich dran kam, standen sie an allen 4 “Anmeldeschaltern” Schlange. Schlange stehen. Beim Arzt. Sitzplätze in den Wartebereichen waren auch keine mehr frei. Die Leute standen und warteten. Ich war sehr froh, dass ich noch einen Platz bekommen hatte. So lange stehen hätte mein Knie nicht mitgemacht.
Untersuchungsergebnis wie erwartet. Meniskus. Röhre schenken wir uns, weil die Diagnose eindeutig war. Und MRT würde bedeuten, dass ich auch eine Arthoskopie machen lassen muss / sollte. Und das will ich (noch) nicht. Mein linkes Knie hat sich auch wieder super eingekriegt. Ich kann damit auch problemos radfahren oder auf’s Laufband. Wenn das rechte sich auch soweit beruhigt, reicht es mir. Dann kann ich endlich wieder zum Sport und der tut meinen Knien sehr gut.
Jetzt bekomme ich erst mal Akupunktur. Gestern war der erste Termin, überhaupt meine erste Akupunktur. Bissi mulmig war mir ja. Spritzen ins Knie tun immer sauweh. Aber war gar nicht schlimm, meine Knie sahen nur aus wie Nadelkissen
. Dass bei der Knieakupunktur auch Nadeln zwischen Daumen und Zeigefinger gesetzt werden, hat mich dann doch überrascht. Muss den Doc morgen mal fragen warum. Als die Nadeln drin piekten, hatte ich das Gefühl, dass sich was tut in den Knien. Es war so eine Art Kribbeln. Höchst interessant. Vielleicht war es auch Einbildung, aber hinterher hat es sich sehr gut angefühlt. Bis zu dem Moment, an dem ich zum Auto kam und über den Beifahrersitz hinters Lenkrad krabbeln musste, weil die Pappnase neben mir so nah geparkt hat *grr*.
Für diese Woche bin ich noch krank geschrieben, aber ich hoffe, dass ich nächste Woche wieder fit genug für die Arbeit bin. Es nervt langsam hier rumzuliegen. Vor allem, weil mir mittlerweile vom vielen Liegen die Hüfte weh tut und was noch viel schlimmer ist, der Rücken fängt auch wieder an rumzuzicken. Und das ist das Alllerletzte, was ich brauche.
Tags: Akupunktur, Knieprobleme, Meniskus
Freitagsfüller #145
- Bei diesem Wetter bleibe ich am liebsten zu Hause.
- Am liebsten würde ich auswandern, ganz unter uns gesagt.
- Politiker nehmen sich viel zu wichtig, jedenfalls die meisten.
- Der indische Ozean ist blau.
- In unserer Welt gibt es zu viele Egoisten.
- Montag muss ich wg. meinem kaputten Knie zum Orthopäden, mal sehen wie das laufen wird (buchstäblich
). - Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf nichts besonderes, morgen habe ich meinen Wochenendeinkauf geplant und Sonntag möchte ich, dass die Sonne scheint !
Und schon wieder ein Jahr vorbei
Kaum zu fassen, wie schnell 2011 vorbei gegangen ist. Geprägt gewesen ist es für mich in erster Linie von Arbeit Arbeit Arbeit. Das Tempo, dass bei uns in der Firma seit ca. 2 Jahren herrscht kann man nicht beschreiben. Manchmal hat es mich schon an meine Grenzen gebracht. Auf der einen Seite ist es gut, so kommt wenigstens keine Langweile auf. Auf der anderen Seite steht man aber immer mit einem Fuß mitten im Burn Out. Auf Dauer kann das nicht gesund sein. Zum Glück erkenne ich mittlerweile bei mir frühzeitig, wann ich die Notbremse ziehen muss. Und zum Glück ziehe ich sie mittlerweile auch.
Privat war es auch ein ständiges Auf und Ab. Die schwere Krankheit der Lebensgefährtin meines Vaters ist immer präsent gewesen. Ende 2009 wurde sie an der Lunge operiert. Dann folgten Monate Bangen und Hoffen, dass sich keine Metastasen bilden. Im Mai 2010 kam dann die gute Nachricht: alles verheilt, keine weiteren Tumore. Das Glück dauerte nur kurz. Im Herbst 2010 wurden dann Metastasen im Hirn festgestellt. Inoperabel, Bestrahlung nicht möglich, Chemo verkraftete sie auf Grund ihrer Gesamtverfassung auch nicht mehr. Am 5. Januar 2011 kam sie dann ins Johannes Hospiz in Münster. Mein Vater ist 2 x am Tag zu ihr gefahren. Eine Auszeit hat er sich nicht gegönnt. Ich bewundere ihn dafür sehr, und habe mich selten so nutzlos gefühlt, weil ich nicht helfen konnte. Ihre Verfassung war mal besser und mal schlechter. Die Ärzte hatten nur ein paar Monate prognostiziert. Gedauert hat es dann bis zum 28. Dezember. Da konnte sie endlich loslassen.
Leider durfte sie nicht im Hospiz sterben, wo sich alle sehr liebevoll um sie gekümmert haben, da sich die Beihilfe Anfang Dezember geweigert hat, weiter die Kosten zu übernehmen. Ohne Ankündigung haben sie einfach die Zahlungen Ende Oktober eingestellt. Und mein Vater stand da mit offenen Rechnungen von über 13.000 Euro. Das Sozialamt hat dann natürlich alles, was sie als “wertvoll” erachtet haben mit ins “Vermögen” eingerechnet, damit es bloß nicht zu viel zahlen muss. So musste H. dann auch in ein anderes Senioren-/Pflegeheim umziehen. Wahrscheinlich hat dieses ganze Hin und Her ihrem geschwächten Körper dann die letzte Kraft geraubt. 14 Tage nach dem Umzug ist sie verstorben.
So traurig wir alle sind, dass sie nicht mehr da ist, für sie ist es eine Erlösung. Und auch für meinen Vater. Ich hoffe, er klappt mir jetzt nicht zusammen. Es wird sich ein riesengroßes Loch auftun, sobald die Beisetzung vorbei ist.
Aber ein paar Highlights hatte ich auch dieses Jahr. Im Sommer, zu meinem Geburstag, habe ich überraschend lieben Besuch von gaaanz weit weg bekommen
. Und im Dezember konnte ich dann noch mal für 14 Tage gaaanz weit weg fliegen. Sonne, Strand, Meer, Essen & Trinken bis zum Abwinken, Wärme, wilde Tiere. Sri Lanka. Hier habe ich ein bisschen mehr dazu geschrieben. Aber ich wäre ja nicht Tina, wenn ich mir nicht wieder irgendwas zugezogen hätte… An einem Tag war die Unterströmung im Meer so stark, dass es mir die Beine unter dem Körper weggezogen hat. Ich bin dann mit dem Knie auf die Sandbank geknallt (kann hart wie Beton sein) und habe es mir dann wohl auch noch etwas verdreht. Dem Schmerz nach zu urteilen, habe ich rechts jetzt das gleiche Problem, dass ich 2009 bereits links hatte. Tut höllisch weh und wahrscheinlich wird mein erster Gang 2012 gleich zum Arzt sein. Dann kann das neue Jahr ja nur besser werden
. Ich hoffe, dass kommt schnell wieder in Ordnung, da ich seit Oktober 3 x wöchentlich ins Sportstudio gehe. Und das will ich so schnell wie möglich wieder aufnehmen. Einer meiner Vorsätze für 2012 ist es, mindestens 25 kg abzunehmen. Ein weiterer: hier wieder mehr zu tippseln
In diesem Sinne, allen einen guten Rutsch und ein supertolles 2012!
Tags: Jahresfazit
Freitags-Füller #144
Vor einiger Zeit habe ich über KathysSong die “Freitags-Füller” von Scrap Impulse entdeckt und wollte immer schon mal mitmachen. Das Jahresende ist eine gute Gelegenheit, es zu tun und die Gedankenschnipsel wiederzubeleben
- Vorsätze wird es für mich 2012 mal wieder geben.
- Ich muss garantiert weinen am Silvesterabend.
- Mein schönstes Weihnachtsgeschenk hatte ich 2010, den Besuch meines Herzblattes von ganz weit weg.
- Ehrlich sein ist manchmal unbequem.
- Ich habe genug davon es immer nur anderen bequem zu machen.
- Es gibt Lieder, da denke ich: oh nein, nicht schon wieder.
- Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf nichts spezielles, morgen habe ich tatsächlich noch nichts geplant und Sonntag möchte ich meinen letzten freien Tag vor dem weitergehenden arbeitstechnischen Wahnsinn in 2012 genießen!
Lady Diana Frances Spencer
Heute wäre sie 50 geworden. Warum mir das einen Eintrag wert ist? Weil ich mich irgendwie immer mit ihr verbunden fühlte. Hört sich blöd an, ich weiß. Aber wir sind ein Jahrgang. Sie wurde nur knapp 2 Monate vor mir geboren. Als sie 1981 Prince Charles heiratete, habe ich darüber nachgedacht, wie ich mich an ihrer Stelle fühlen würde. Und konnte es mir so gar nicht vorstellen (mal außen vorgelassen, das Charlie so überhaupt nicht in mein Beuteschema fällt).
Die weiteren Jahre habe ich mir diese Frage immer wieder gestellt, wenn irgendwelche Meldungen durch die Presselandschaft gingen. Ich habe sie bewundert, ich war fasziniert, ich war… keine Ahnung… vielleicht auch voyeuristisch. Keine Ahnung. Ich wollte nie mit ihr tauschen.
Im August 1997 war ich mit einer Freundin auf Sylt zelten. Ein Geburtstagsgeschenk. Am 31. August oder vielleicht auch am 1. September packte ich das Zelt in den Kofferraum als die Meldung durchs Radio kam: Lady Diana Spencer ist bei einem Verkehrsunfall in Paris ums Leben gekommen. Ich konnte es nicht glauben. Meine Freundin kam von der Dusche zurück und ich zu ihr: “Diana ist tot”. Fassungslosigkeit.
Das Leben ist nicht fair. Aber wer hat das behauptet? Ich finde, sie war nie so schön wie in der Zeit kurz vor ihrem Tod.
Diana, Happy Birthday. Ich werde dich nie vergessen.
Schwein gehabt
Gerade komme ich wieder hoch von der Nachbarin, gehe in die Küche und denke ich habe eine Erscheinung. Zwei Platten meines Ceranherdes glühen rot. Hitze ohne Ende. Ich muss wohl an die Schalter gekommen sein, als ich zwischendurch mal schnell eine Flasche Olivenöl für I. geholt habe. Die Schalter drehen sich in Nullkommanix, wenn ich mal daran “entlangschramme”. Ist mir schon öfter passiert, aber da habe ich es sofort mitbekommen.
Alles rundherum war heiß. Die Dunstabzugshaube, der Hängeschrank schräg über den Platten, das Glas mit den Nudeln, das neben dem Ceranfeld steht. Ich schätze, da haben jede Menge Schutzengel Doppelschicht gefahren. Puh. Heute Nachmittag hatte ich noch die eingekauften Sachen auf dem Herd liegen. Ich mag gar nicht weiter darüber nachdenken.
Das erste was ich getan habe, nachdem ich den Herd ausgestellt habe, war die Rauchmelder endlich an der Decke zu befestigen. Die haben seit 2 Jahren im Flur gelegen. Immer wieder vor mir her geschoben, weil es so heftig ist in diese Decken Löcher zu bohren. Letztens hatte ich mir dann diese Dinger bestellt, Magnet-Befestigungssets für Rauchmelder. Nix bohren. Einfach Folie abziehen und anpappen. Lagen dann auch eine Woche hier rum. Aber nach diesem Erlebnis bin ich gerade noch auf die Leiter geklettert und habe schon mal einen an die Decke gepappt. Für den anderen muss ich erst noch eine neue Batterie kaufen (…).
Schlimm genug, dass ich nach dieser Geschichte nicht sofort die Melder installiert habe. Darüber hinaus konnte ich letzte Woche Freitag an einem Brandhelfer-Training teilnehmen. Weiß jetzt, was für Feuerlöscher es gibt und wie ich damit umzugehen habe. Und auch da haben wir über die Notwendigkeit von Rauchmeldern gesprochen. Mehrfach unverständlich, warum ich es trotzdem vor mir her geschoben habe. Passiert schon nichts… Ja klar…
Leute, kauft euch Rauchmelder. Sie können Leben retten.
P.S. Der nächste Herd, den ich mir kaufe, hat die Knöpfe oben auf der Platte oder versenkbare. Bis dahin werde ich mir angewöhnen die Knöpfe abzuziehen, egal wie scheiße da aussieht.
Tags: Brandschutz, Feuerlöscher, Rauchmelder
Traurige Gewissheit
Herr M. wurde am Wochenende gefunden. Leider tot, aber so wirklich hat niemand etwas anderes erwartet. Es tut mir so leid.
